SpaceX ist ein privates Raumfahrtunternehmen, das im Jahr 2002 von Elon Musk gegründet wurde. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Raumfahrtindustrie zu revolutionieren und den Zugang zum Weltraum zu erleichtern. Eine der ehrgeizigsten Visionen von SpaceX ist es, Weltraumtourismus für jedermann zugänglich zu machen.

Um Touristen ins Weltall zu bringen, hat SpaceX das Projekt “Starship” ins Leben gerufen. Das Starship ist ein wiederverwendbares Raumschiff, das in der Lage sein soll, große Mengen an Fracht und Passagieren in den Weltraum zu transportieren. Es wird von einem leistungsstarken Raketenantrieb namens “Super Heavy” angetrieben, der das Raumschiff in den Orbit befördert.

Die Idee hinter dem Starship ist es, dass es nicht nur für wissenschaftliche Missionen oder den Transport von Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) genutzt werden kann, sondern auch für kommerzielle Zwecke wie den Spacetourismus. SpaceX plant, das Starship so zu entwickeln, dass es bis zu 100 Menschen pro Flug befördern kann.

Um den Spacetourismus zu ermöglichen, plant SpaceX regelmäßige Flüge ins All anzubieten. Diese Flüge könnten eine Kombination aus suborbitalen und orbitalen Missionen sein. Bei suborbitalen Missionen würde das Raumschiff kurzzeitig in den Weltraum fliegen und dann zur Erde zurückkehren. Bei orbitalen Missionen würde das Raumschiff eine Umlaufbahn um die Erde erreichen und für einen längeren Zeitraum im Weltraum bleiben.

SpaceX hat bereits erste Schritte unternommen, um den Spacetourismus zu realisieren. Im Jahr 2020 wurde bekannt gegeben, dass der japanische Milliardär Yusaku Maezawa als erster zahlender Kunde mit SpaceX ins All fliegen wird. Er plant, eine Gruppe von Künstlern mitzunehmen, um gemeinsam eine künstlerische Mission im Weltraum durchzuführen.

Es ist anzumerken, dass der Weltraumtourismus mit SpaceX nicht billig sein wird. Die Kosten für einen Flug ins All werden voraussichtlich mehrere Millionen Dollar betragen. Dennoch hofft SpaceX, dass sich mit der Zeit die Preise senken lassen und der Weltraumtourismus für eine breitere Bevölkerungsschicht erschwinglich wird.

 

 


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